2026 feiern die Gemeinden Höchst, Kassel und Wirtheim das 1050 jähriges Jubiläum ihrer gemeinsamen ersten urkundlichen Erwähnung. im Jahr 976 .

Zu den 3 genannten Orten gehörte auch die Siedlung Hergersfeld. Im Rahmen des 1050 j- Jubiläums wurde vom Geschichtsverein Biebergemünd eine Wanderung zu der verlassenen Siedlung durchgeführt
Die Wanderung führte zu der 886 erstmals erwähnten Siedlung Hergersfeld, die seit 976 nachweislich  zu Wirtheim gehörte. 
In einem Dokument aus dem Jahr 886, das die Grenzen des Besitzes des Klosters Salmünster beschreibt, findet sich die erste urkundliche Erwähnung der ehemaligen Siedlung Hergeresfeld. Es lag auf der Gemarkung von Wirtheim, und grenzte an das Territorium des Klosters Salmünster, lag aber im Gemeindegebiet von Wirtheim.
Hergersfeld war stets nach Wirtheim hin orientiert und unterstand sowohl gerichtlich und auch kirchlich Wirtheim
In den Urkunden finden sich im Verlauf der Zeit unterschiedliche Namensformen der damaligen Siedlung: Herigisefelt, Hergeresfelt, Hergeresfeld, Berigisesfeld (um 900) und auch Hersfeld
Aufgabe dieser Siedlung war die Instandhaltung des Wegenetztes zwischen Vogelsberg und Spessart mit der Furt durch die Kinzig und die Begleitung der Durchreisenden mit Vorspanndiensten.
Zu besichtigen waren die alten Spuren der Via Regia, des Sälzerweges und des damaligen Kirchweges. Im Hegersfeld, das bereits im 14. Jahrhundert wieder verlassen wurde, steht heute noch ein alter Stein, auf dem vermutlich ein Kreuz montiert war (zur Wanderung wurde ein neues Kreuz auf den Stein montiert).

 

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